<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Themenfelder on Dr. Christian Knebel</title><link>https://dr-christian-knebel.de/tags/themenfelder/</link><description>Recent content in Themenfelder on Dr. Christian Knebel</description><generator>Hugo -- gohugo.io</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 30 Apr 2018 20:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://dr-christian-knebel.de/tags/themenfelder/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Themenfelder zugeordnet. Was jetzt die Entwicklungsphase bestimmt. – April 2018 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2018-04-monatsrueckblick/</link><pubDate>Mon, 30 Apr 2018 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2018-04-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Die Themenfeld-Zuordnungen sind abgeschlossen. 35 Themenfelder, 35 Federführungsländer. Manche Länder haben mehrere Felder übernommen. Die Entwicklungsphase kann beginnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mit dieser Zuordnung entschieden ist: Wer für welchen Teil des OZG-Programms verantwortlich ist. Was damit noch nicht entschieden ist: Wie schnell die Entwicklung läuft, welche Qualitätsstandards gelten, und wie sichergestellt wird, dass die entwickelten Dienste tatsächlich nachgenutzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-kapazitätsunterschiede-bedeuten"&gt;Was die Kapazitätsunterschiede bedeuten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nicht alle Federführungsländer sind gleich aufgestellt. Ein Bundesland mit eigenem IT-Dienstleister, erfahrenen Projektteams und einem etablierten digitalen Verwaltungsrahmen entwickelt schneller als ein kleines Bundesland ohne diese Voraussetzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die OZG-Gesamtgeschwindigkeit bedeutet: Sie wird nicht von den schnellsten Ländern bestimmt, sondern von den langsamsten, die für relevante Themenfelder zuständig sind. Ein Themenfeld, das bei einem kapazitätsschwachen Land liegt, kommt später als eines bei einem starken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Reaktion darauf sein kann: Themenfelder können neu zugeordnet werden, wenn ein Land überlastet ist. Das ist politisch nicht trivial, weil Länder ihre Federführungen nicht gerne abgeben. Was alternativ möglich ist: gezielte Unterstützung für kapazitätsschwache Länder durch stärkere Partner oder durch die Bundesebene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer diese Entscheidung auf den Herbst verschiebt, nimmt in Kauf, dass bestimmte Dienste nicht bis 2022 lieferbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-efa-in-der-praxis-erfordert"&gt;Was EfA in der Praxis erfordert&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;EfA bedeutet: Einer entwickelt, alle nutzen nach. Was das in der Praxis erfordert, ist mehr als ein Beschluss. Es erfordert erstens, dass der Dienst so entwickelt wird, dass er von anderen Ländern integriert werden kann. Das ist eine technische und organisatorische Anforderung, die in der Entwicklungsplanung von Anfang an berücksichtigt werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erfordert zweitens, dass nachnutzende Länder wissen, welcher Dienst für sie relevant ist, und wann er bereit zur Integration ist. Information und Koordination sind Aufgaben, die nicht von selbst entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erfordert drittens, dass die Nachnutzung aktiv begleitet wird. Ein Dienst, der fertig entwickelt ist, aber nicht integriert wird, liefert keinen Nutzen. Was die Bundeskoordination und
&lt;a href="https://www.fitko.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
FITKO
&lt;/a&gt; hier leisten müssen: Nachnutzungsprojekte aktiv verfolgen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-ersten-entwicklungszyklen-zeigen-werden"&gt;Was die ersten Entwicklungszyklen zeigen werden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im zweiten und dritten Quartal 2018 werden die ersten Entwicklungsprojekte in den Themenfeldern sichtbar werden. Was diese ersten Zyklen zeigen werden: ob die gewählten Vorgehensweisen der Länder kompatibel genug sind, um spätere Integration zu ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was schon jetzt klar ist: Wenn 35 Federführungsländer 35 unterschiedliche technische Stacks wählen, entstehen 35 Insellösungen, die nachzunutzen schwer und teuer ist. Was die Bundeskoordination jetzt tun kann: technische Referenzarchitektur und Schnittstellenstandards vorgeben, bevor zu viel entwickelt wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die OZG-Entwicklungsphase für Ihr Themenfeld oder Ihre Nachnutzungsstrategie planen wollen: Eine Nachricht über das Kontaktformular unten genügt.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>