<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Koordination on Dr. Christian Knebel</title><link>https://dr-christian-knebel.de/tags/koordination/</link><description>Recent content in Koordination on Dr. Christian Knebel</description><generator>Hugo -- gohugo.io</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Mon, 30 Sep 2019 20:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://dr-christian-knebel.de/tags/koordination/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>FITKO nimmt Form an. Was die neue Koordinationsstelle leisten soll. – September 2019 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-09-monatsrueckblick/</link><pubDate>Mon, 30 Sep 2019 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-09-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;
&lt;a href="https://www.fitko.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
FITKO
&lt;/a&gt; nimmt im Herbst 2019 konkrete Form an. Die Föderale IT-Kooperation, die dem
&lt;a href="https://www.it-planungsrat.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
IT-Planungsrat
&lt;/a&gt; als operative Koordinationsstelle zuarbeiten soll, bereitet sich auf den Start am 1. Januar 2020 vor. Personal wird aufgebaut, Strukturen werden definiert, Aufgaben abgegrenzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für das OZG bedeutet: Ab 2020 gibt es eine institutionelle Heimat für die Koordinationsarbeit, die bisher verteilt auf mehrere Stellen lag. Das ist ein Fortschritt. Was FITKO daraus macht, wird sich zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-fitko-leisten-soll-und-was-realistisch-ist"&gt;Was FITKO leisten soll und was realistisch ist&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Erwartungen an FITKO sind hoch. Sie soll die föderale Koordination des OZG stärken, Standards setzen, Nachnutzung beschleunigen, und zwischen Bundesebene und Ländern vermitteln. Das ist ein breites Mandat für eine neue Organisation, die mit begrenzten Ressourcen startet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was realistisch ist: FITKO wird in den ersten Monaten nicht sofort alles leisten, was von ihr erwartet wird. Neue Institutionen brauchen Anlaufzeit. Personal muss eingestellt und eingearbeitet werden. Prozesse müssen etabliert werden. Vertrauen der Länder muss aufgebaut werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die OZG-Praxis bedeutet: FITKO wird 2020 nicht die Lösung für alle Koordinationsprobleme sein, die sich über zwei Jahre aufgestaut haben. Sie wird ein Werkzeug sein, das schrittweise schärfer wird. Wer von FITKO ab Januar 2020 sofortige Wunderwirkung erwartet, wird enttäuscht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-bundesebene-vorbereiten-muss"&gt;Was die Bundesebene vorbereiten muss&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;FITKO ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bund und Ländern. Was der Bund in den verbleibenden Monaten des Jahres vorbereiten muss: die Übergabe von Koordinationsaufgaben, die bisher beim BMI und anderen Bundesstellen lagen. Das ist keine triviale organisatorische Aufgabe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was dabei verloren gehen kann: implizites Wissen über laufende Projekte, informelle Netzwerke, die durch persönliche Beziehungen funktioniert haben. Was den Übergang glatt macht: strukturierte Wissensdokumentation und bewusst gebaute Übergabeprozesse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was konkret zu tun ist: In den letzten Monaten des Jahres 2019 alle laufenden Koordinationsprojekte so dokumentieren, dass sie von FITKO nahtlos fortgeführt werden können. Ein Neustart im Januar ist kein Neuanfang, sondern eine Staffelübergabe.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-das-vierte-quartal-für-efa-bringt"&gt;Was das vierte Quartal für EfA bringt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das vierte Quartal 2019 ist das letzte vollständige Quartal vor FITKO-Start. Was in diesen Monaten abgeschlossen werden sollte: Die EfA-Dienste, die für 2019 als Produktivgang angekündigt wurden. Jeder Dienst, der ins nächste Jahr verschoben wird, ist eine Einheit weniger in der Bilanz des zweiten OZG-Jahres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Ehrlichkeit gebietet: Nicht alle werden fertig. Was das Management gebietet: dass die, die nicht fertig werden, klar benannt werden, mit Grund und neuem Termin. Unklare Verzögerungen sind schwerer zu managen als klar kommunizierte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie wissen wollen, welche Rolle FITKO für Ihre Projekte spielen wird: Das Kontaktformular unten ist der direkteste Weg.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>OZG im ersten Jahr. Was aus dem Gesetz ein Programm machen muss. – Januar 2018 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2018-01-monatsrueckblick/</link><pubDate>Wed, 31 Jan 2018 20:00:00 +0100</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2018-01-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Das
&lt;a href="https://www.gesetze-im-internet.de/ozg/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
Onlinezugangsgesetz
&lt;/a&gt; ist seit August 2017 in Kraft. Januar 2018 ist der erste Monat des ersten vollständigen Umsetzungsjahres. Was das bedeutet: Die gesetzliche Verpflichtung ist da. Das Programm dahinter muss erst noch aufgebaut werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was in diesen ersten Wochen auf den Tisch kommt, sind die grundlegenden Fragen: Wer koordiniert? Wie werden die 575 Verwaltungsleistungen strukturiert? Wer übernimmt welche Federführung?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-themenfeld-struktur-leisten-soll"&gt;Was die Themenfeld-Struktur leisten soll&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;575 Verwaltungsleistungen sind zu viele, um sie einzeln zu koordinieren. Was der
&lt;a href="https://www.it-planungsrat.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
IT-Planungsrat
&lt;/a&gt; im ersten Quartal erarbeitet, ist eine Strukturierung in Themenfelder. Zusammengehörende Leistungen werden gebündelt, ein Federführungsland übernimmt die Verantwortung für ein Themenfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist eine sinnvolle Architektur. Sie reduziert Koordinationskomplexität. Statt 575 parallele Projekte zu managen, werden 35 Themenfelder koordiniert, die jeweils mehrere Leistungen umfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sie erfordert: klare Zuordnungskriterien. Welches Land übernimmt welches Themenfeld, nach welchen Kriterien? Kompetenz, Kapazität, politisches Interesse? Die Antwort auf diese Frage entscheidet, wie schnell die Entwicklungsphase beginnen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Erfahrung aus anderen föderalen Programmen zeigt: Je länger die Aushandlung der Zuordnungen dauert, desto kürzer wird die Entwicklungszeit. Tempo bei der Strukturentscheidung ist keine Ungeduld, sondern Ressourcenmanagement.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-it-planungsrat-als-steuerungsgremium-leisten-muss"&gt;Was der IT-Planungsrat als Steuerungsgremium leisten muss&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der IT-Planungsrat ist das zentrale Koordinationsgremium für die föderale IT. Was er für das OZG leisten muss, geht über seinen bisherigen Auftrag hinaus: nicht nur Standards setzen und Beschlüsse fassen, sondern ein Umsetzungsprogramm steuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erfordert andere Arbeitsweisen als bisher. Ein Gremium, das vier Mal im Jahr tagt, kann kein agiles Programm steuern. Was das in der Praxis bedeutet: untergeordnete Strukturen, die zwischen den Sitzungen operative Entscheidungen treffen können. Arbeitsgruppen, Projektbüros, und klare Delegationsketten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was 2018 noch fehlt: genau diese operative Infrastruktur. Sie muss im ersten Quartal aufgebaut werden, wenn das Umsetzungsjahr nicht zu spät starten soll.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-bundesebene-liefern-muss"&gt;Was die Bundesebene liefern muss&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das OZG ist ein Bund-Länder-Programm. Was die Bundesebene in den ersten Monaten liefern muss: eine klare Aussage, was der Bund selbst digitalisiert, was er koordiniert, und was er finanziert. Diese drei Rollen sind zu unterscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Länder erwarten: dass der Bund nicht nur Anforderungen stellt, sondern auch Ressourcen bereitstellt. Was noch nicht klar ist: wie die finanzielle Beteiligung des Bundes an der OZG-Umsetzung konkret aussehen wird. Das ist eine Frage, die 2018 entschieden werden muss, damit die Länder planen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die Kommunen bedeutet: Sie warten doppelt, auf Länder-Entscheidungen und auf Bundes-Entscheidungen. Wer in der Kommunalverwaltung heute mit der OZG-Planung beginnen will, braucht Planungssicherheit, die noch nicht vollständig da ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die OZG-Startphase für Ihre Behörde strategisch angehen wollen: Das Kontaktformular unten ist der direkteste Weg zu mir.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>OZG in Kraft. Was die ersten Wochen nach dem Beschluss zeigen. – Juli 2017 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2017-07-monatsrueckblick/</link><pubDate>Mon, 31 Jul 2017 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2017-07-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Das OZG ist beschlossen. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt und das formelle Inkrafttreten stehen in den nächsten Wochen an. Was die ersten Reaktionen auf Länder- und Kommunalebene zeigen: Das Gesetz wird ernst genommen. Und die Fragen, die es aufwirft, sind größer als erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-länder-und-kommunen-jetzt-fragen"&gt;Was Länder und Kommunen jetzt fragen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was in den Wochen nach dem Bundestags-Beschluss in Länderministerien und Kommunalverbänden diskutiert wird, ist nicht das Ob, sondern das Wie. Wie sieht die Themenfeld-Zuordnung konkret aus? Wer gibt Federführungen für welche Leistungen? Welche finanziellen Mittel stellt der Bund bereit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was diese Fragen gemeinsam haben: Sie können nicht von den Ländern allein beantwortet werden. Sie erfordern einen
&lt;a href="https://www.it-planungsrat.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
IT-Planungsrat
&lt;/a&gt;-Beschluss. Und der IT-Planungsrat wird erst nach der Bundestagswahl im Herbst mit einer neuen Bundesregierung zusammenarbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist eine der Herausforderungen des Wahljahrs: Das Gesetz ist beschlossen, aber die operative Planung muss auf den Start der neuen Bundesregierung warten. Was in dieser Zwischenphase trotzdem möglich ist: Vorarbeiten auf Länderebene, die die Zeit nach September verkürzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-it-planungsrat-vor-der-wahl-noch-tun-kann"&gt;Was der IT-Planungsrat vor der Wahl noch tun kann&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der IT-Planungsrat kann noch vor der Bundestagswahl auf Arbeitsebene Vorbereitungen treffen. Was konkret möglich ist: ein Entwurf für die Themenfeld-Zuordnung, der nach der Wahl beschlossen werden kann. Eine Liste der Länder, die grundsätzlich für welche Federführungsrollen geeignet sind. Vorabsprachen zur Finanzierungsarchitektur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist verwaltungsvorausschauendes Handeln. Es setzt voraus, dass die verantwortlichen Beamten das Gesetz ernst nehmen, auch wenn der politische Chef gerade mit dem Wahlkampf beschäftigt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nicht in der Verantwortung der Verwaltungsebene liegt: politische Entscheidungen über Finanzierung und Prioritätensetzung. Die müssen warten. Was in ihrer Verantwortung liegt: alles vorzubereiten, damit diese Entscheidungen nach der Wahl sofort getroffen werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-kommunen-im-sommer-2017-vorbereiten-sollten"&gt;Was Kommunen im Sommer 2017 vorbereiten sollten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kommunen sind am Ende der OZG-Kette: Sie müssen die entwickelten EfA-Dienste in ihre IT-Infrastruktur integrieren und den Bürger:innen zugänglich machen. Was das erfordert, wissen viele Kommunen im Sommer 2017 noch nicht genau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was kommunale IT-Dienstleister jetzt tun sollten: ihre bestehende IT-Landschaft inventarisieren. Welche Fachverfahren laufen auf welchen Systemen? Welche Schnittstellen gibt es? Was ist proprietär? Diese Analyse ist unabhängig davon, welche EfA-Dienste konkret kommen werden. Sie ist die Grundlage für die Integrationsplanung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was der Sommer dafür bietet: Zeit für strategische Analyse, ohne den Druck laufender Projekte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die OZG-Vorbereitung für Ihre Kommunalverwaltung oder Ihren IT-Dienstleister strukturieren wollen: Nutzen Sie das Kontaktformular unten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Digitale Agenda und der IT-Planungsrat. Was föderale IT-Koordination leisten kann. – Februar 2016 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-02-monatsrueckblick/</link><pubDate>Mon, 29 Feb 2016 20:00:00 +0100</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-02-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Der
&lt;a href="https://www.it-planungsrat.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
IT-Planungsrat
&lt;/a&gt; koordiniert seit 2010 die IT-Zusammenarbeit von Bund und Ländern. Was er in sechs Jahren aufgebaut hat: gemeinsame Standards, eine Koordinationsstruktur für bundesweite IT-Vorhaben, und einen Mechanismus, der ohne ihn schwieriger wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was er nicht ist: ein Durchführungsorgan. Er beschließt. Wer umsetzt, sind Bund, Länder und Kommunen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-it-planungsrat-leistet-und-was-nicht"&gt;Was der IT-Planungsrat leistet und was nicht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was der IT-Planungsrat gut kann: Standards setzen, Koordinationsfragen klären, und zwischen Bund und Ländern vermitteln. Was er nicht kann: operative Entscheidungen erzwingen. Seine Beschlüsse sind für die Mitglieder verbindlich, aber Vollzug und Tempo der Umsetzung liegen bei den einzelnen Verwaltungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die Wirksamkeit bedeutet: Ein IT-Planungsrat-Beschluss ist eine starke Empfehlung, die durch politischen Konsens erzeugt wurde. Er ist kein Gesetz. Was ihn in der Wirkung stärkt: wenn Bundesgesetze auf seine Koordinationsrolle verweisen. Was das
&lt;a href="https://www.gesetze-im-internet.de/egovg/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
E-Government-Gesetz
&lt;/a&gt; in Teilen getan hat, und was ein künftiges
&lt;a href="https://www.gesetze-im-internet.de/ozg/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
Onlinezugangsgesetz
&lt;/a&gt; deutlicher tun könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was der IT-Planungsrat im Jahr 2016 arbeitet: an Vorarbeiten für eine stärkere föderale Koordination der Diensteentwicklung. Was als EfA-Modell-Vorläufer bereits diskutiert wird: Dienste nicht 16-mal entwickeln, sondern arbeitsteilig und dann nachnutzen. Diese Idee ist im Februar 2016 noch keine operative Struktur. Sie ist ein konzeptioneller Diskussionsstand.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-digitale-agenda-der-bundesregierung-verspricht"&gt;Was die Digitale Agenda der Bundesregierung verspricht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Digitale Agenda 2014-2017 ist das Leitdokument der laufenden Koalition für Digitalisierung. Was sie enthält: Breitbandversorgung, digitale Wirtschaft, E-Government, IT-Sicherheit, Forschung. Was sie bewirkt hat: unterschiedlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bei der Breitbandversorgung passiert, ist ein eigenes Kapitel. Was bei E-Government passiert, ist das, was der IT-Planungsrat koordiniert und die Bundesministerien entwickeln. Was die Digitale Agenda in diesem Bereich geliefert hat: Das
&lt;a href="https://www.gesetze-im-internet.de/egovg/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
EGovG
&lt;/a&gt; ist umgesetzt, erste Dienste sind digitalisiert, die E-Akte läuft in einigen Bundesbehörden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was offen bleibt: die Frage, ob eine Digitale Agenda ohne Verbindlichkeit und ohne Konsequenzen ausreicht. Was die kommende Legislatur braucht, ist ein Instrument mit mehr Durchsetzungskraft. Das OZG wird diese Lücke füllen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-kommunen-im-februar-2016-von-it-koordination-wissen-müssen"&gt;Was Kommunen im Februar 2016 von IT-Koordination wissen müssen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für Kommunen ist der IT-Planungsrat ein abstrakteres Gremium. Was sie davon unmittelbar spüren: die Standards, die er beschließt, und die föderalen IT-Infrastrukturen, die durch seine Koordination entstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Kommunen im Februar 2016 wissen sollten: Die nächste Generation der Verwaltungsdigitalisierung wird föderale Arbeitsteilung erfordern. Wer heute seine IT-Infrastruktur als Insel aufbaut, die nicht mit föderalen Plattformen verbunden werden kann, baut gegen die Richtung, die sich abzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das konkret bedeutet: Integrierbarkeit und Schnittstellen-Offenheit sind Anforderungen, die heute in IT-Beschaffungsentscheidungen verankert werden sollten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie föderale IT-Koordination für Ihre Beschaffungsstrategie einordnen wollen: Ich freue mich über eine Nachricht über das Kontaktformular unten.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>