<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Eu-Politik on Dr. Christian Knebel</title><link>https://dr-christian-knebel.de/tags/eu-politik/</link><description>Recent content in Eu-Politik on Dr. Christian Knebel</description><generator>Hugo -- gohugo.io</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Sun, 30 Jun 2019 20:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://dr-christian-knebel.de/tags/eu-politik/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Nach der Wahl. Was Ursula von der Leyen für die digitale Verwaltung bedeutet. – Juni 2019 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-06-monatsrueckblick/</link><pubDate>Sun, 30 Jun 2019 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-06-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Ursula von der Leyen wird im Juni als Kandidatin für die Kommissionspräsidentschaft nominiert. Was ihr Programm an digitaler Ambition enthält, ist klarer als bei vielen Vorgängern: KI-Regulierung, eine europäische Datenstrategie, und die Fortentwicklung der digitalen Identitätsinfrastruktur. Für die deutsche Verwaltungsdigitalisierung sind das keine abstrakten Ankündigungen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-europäische-ki-regulierung-bedeutet"&gt;Was die europäische KI-Regulierung bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Ankündigung einer europäischen KI-Regulierung ist im Juni 2019 noch ein Programmpunkt, kein Gesetz. Aber die Richtung ist erkennbar: Europa wird KI nicht unreguliert lassen. Was das für die öffentliche Verwaltung bedeutet, ist eine Frage, die 2019 vorbereitet werden sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verwaltungsdigitalisierung ohne KI-Komponenten ist mittelfristig unrealistisch. Wer heute OZG-Dienste entwickelt, in denen Antragsverarbeitung, Prüfprozesse oder Priorisierungsentscheidungen automatisiert werden sollen, baut potenziell auf Systemen, die unter europäische KI-Anforderungen fallen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was konkret hilft: Jetzt prüfen, welche geplanten OZG-Dienste algorithmische Entscheidungskomponenten haben, und diese frühzeitig unter dem Gesichtspunkt möglicher Regulierungsanforderungen analysieren. Wer damit bis zum Gesetzentwurf wartet, zahlt den Nachrüstungspreis.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-eine-europäische-datenstrategie-für-die-registermodernisierung-bedeutet"&gt;Was eine europäische Datenstrategie für die Registermodernisierung bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine europäische Datenstrategie ist Teil des angekündigten Kommissionsprogramms. Was das für die deutsche Registermodernisierung bedeutet: Die Architekturentscheidungen, die Deutschland für das Registermodernisierungsgesetz trifft, müssen langfristig mit europäischen Anforderungen kompatibel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Once-Only-Prinzip ist in der EU-Dienstleistungsrichtlinie verankert und soll europaweit ausgedehnt werden. Bürger:innen sollen Daten nur einmal angeben, der Staat gibt sie intern weiter. Was das auf europäischer Ebene bedeutet: Register müssen nicht nur deutschlandweit, sondern europaweit interoperabel sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer die Registermodernisierung jetzt als rein nationales Projekt plant, baut in einem Rahmen, der sich in den nächsten Jahren europäisch erweitern wird. Besser: europäische Interoperabilitätsanforderungen als Planungsprämisse integrieren, auch wenn das Gesetz noch im Entwurf ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-ozg-sommer-bringt"&gt;Was der OZG-Sommer bringt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Sommer 2019 werden erste EfA-Dienste, die im Winter und Frühjahr entwickelt wurden, in Richtung Produktionsreife bewegt. Was die nächsten Monate zeigen werden: Wie viele dieser Dienste tatsächlich bis Ende 2019 produktiv gehen, und wie viele in den Restanten des Jahres landen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ehrlichkeit bei dieser Bilanzierung ist wichtig. Ein Dienst, der kurz vor Produktionsgang ist, aber noch nicht live ist, zählt nicht. Was zählt, ist eine Leistung, die Bürger:innen online stellen können, im Regelbetrieb, nicht als Piloten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für das zweite Halbjahr 2019 operativ nötig ist: Eine aktuelle Liste der EfA-Dienste, die bis Dezember 2019 produktiv gehen sollen, mit klaren Verantwortlichkeiten. Wer diese Liste öffentlich macht, schafft Verbindlichkeit. Wer sie intern hält, vermeidet Verbindlichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die europäische Regulierungsdimension für Ihr OZG-Projekt einschätzen wollen: Das Kontaktformular unten ist der direkteste Weg zu mir.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Europawahl und Verwaltungsdigitalisierung. Was Brüssel mit dem OZG zu tun hat. – Mai 2019 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-05-monatsrueckblick/</link><pubDate>Fri, 31 May 2019 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2019-05-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Am 26. Mai wählt Europa. Das neue Europäische Parlament wird die Kommission mitwählen, die ab Herbst 2019 die digitale Agenda Europas gestaltet. Was auf dieser Agenda stehen wird, ist noch nicht vollständig bekannt. Was bekannt ist: Die Fragen, die das letzte Mandat aufgeworfen hat, bleiben offen. Und einige sind für die deutsche Verwaltungsdigitalisierung unmittelbar relevant.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-neue-kommission-mit-dem-digital-single-market-macht"&gt;Was die neue Kommission mit dem Digital Single Market macht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Vollendung des digitalen Binnenmarkts war das erklärte Ziel der Juncker-Kommission. Was davon erreicht wurde: die
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
DSGVO
&lt;/a&gt;,
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32014R0910"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
eIDAS
&lt;/a&gt;, die Portabilitätsverordnung, erste Schritte beim Urheberrecht. Was noch aussteht: eine europäische Datenstrategie, ein KI-Regulierungsrahmen, und die Frage, wie europäische Cloud-Infrastruktur aussehen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die deutsche Verwaltungsdigitalisierung bedeutet das: Was Brüssel als nächstes beschließt, definiert Anforderungen, die in OZG-Dienste eingebaut werden müssen. Datenschutz und Dateninteroperabilität sind keine deutschen Themen, sie sind europäische. Wer heute entwickelt, ohne die europäische Richtung zu kennen, riskiert morgen Nacharbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was konkret beobachtet werden sollte: Wie die neue Kommission eIDAS weiterentwickelt, und ob die Pläne für eine europäische digitale Identität konkreter werden. Eine europäische Wallet-Infrastruktur ist im Gespräch. Wenn sie kommt, hat das direkte Auswirkungen auf
&lt;a href="https://id.bund.de/de"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
BundID
&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-wahlergebnisse-für-die-netzpolitik-bedeuten"&gt;Was die Wahlergebnisse für die Netzpolitik bedeuten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das neue Europäische Parlament wird in seiner Zusammensetzung nicht mehr ganz so vorhersehbar sein wie das vorherige. Was das für die Netzpolitik bedeutet, wird sich in den ersten Monaten zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bleibt: Die großen Regulierungsprojekte der EU-Digitalpolitik haben eine Eigendynamik, die von einzelnen Parlamentsverschiebungen weniger abhängt als von der Kommissionsagenda. Die DSGVO ist beschlossen und in Kraft. eIDAS wird fortgeschrieben. Was sich ändern kann, ist der Ehrgeiz bei neuen Initiativen und die Geschwindigkeit der Umsetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Verwaltungsdigitalisierung ist das relevant, aber nicht akut. Was akut ist: Die OZG-Frist 2022 ist eine nationale Deadline. Sie hängt nicht von der Europawahl ab. Was europäisch beschlossen wird, ist ein Rahmenbedingungswandel, kein Stoppschild.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-ozg-zwischenbilanz-nach-zwei-jahren-zeigt"&gt;Was die OZG-Zwischenbilanz nach zwei Jahren zeigt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das OZG ist im Mai 2019 zwei Jahre alt. Was die Zwischenbilanz ergibt: Die Strukturphase ist abgeschlossen. Die ersten EfA-Dienste sind in Entwicklung.
&lt;a href="https://www.fitko.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
FITKO
&lt;/a&gt; ist in Gründung. Der
&lt;a href="https://www.it-planungsrat.de/"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
IT-Planungsrat
&lt;/a&gt; koordiniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die Bilanz auch zeigt: Die Distanz zwischen &amp;ldquo;in Entwicklung&amp;rdquo; und &amp;ldquo;in Produktion bei Kommunen&amp;rdquo; ist größer als die Zeitpläne ursprünglich annahmen. Wer die Nachnutzungsquoten betrachtet, sieht das deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die verbleibenden dreieinhalb Jahre bedeutet: 2019 muss das Jahr werden, in dem die ersten EfA-Dienste den kompletten Weg gehen. Nicht von der Idee zum Konzept, sondern vom Konzept zur Nachnutzung in einem zweiten Land. Dieser Nachweis ist der eigentliche Test des Modells.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die europäische Dimension für Ihre OZG-Planung einschätzen wollen: Ich freue mich über eine Nachricht über das Kontaktformular unten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Brexit-Abstimmung. Was der EU-Austritt für die digitale Verwaltungspolitik bedeutet. – Juni 2016 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-06-monatsrueckblick/</link><pubDate>Thu, 30 Jun 2016 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-06-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Am 23. Juni 2016 stimmt Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union. Was das für die Verwaltungsdigitalisierung und Digitalpolitik bedeutet, ist im unmittelbaren Nachgang noch unklar. Was absehbar ist: Es wird nicht ohne Auswirkungen bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-brexit-für-die-europäische-digitalpolitik-bedeutet"&gt;Was der Brexit für die europäische Digitalpolitik bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Großbritannien war in der europäischen Digitalpolitik ein aktiver Akteur. Was mit dem Brexit wegfällt: eine liberale Stimme in Regulierungsdiskussionen, eine Großvolkswirtschaft im digitalen Binnenmarkt, und ein Partner in der Umsetzung europäischer Datenschutzregeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
DSGVO
&lt;/a&gt; angeht: Großbritannien wird nach dem Austritt entweder die DSGVO als sogenanntes &amp;ldquo;angemessenes Datenschutzniveau&amp;rdquo; anerkennen müssen, wenn es weiterhin Daten aus der EU verarbeiten will, oder Unternehmen und Behörden werden mit Datentransferrestriktionen konfrontiert sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für deutsche Behörden konkret bedeutet: Wer britische Cloud-Dienstleister nutzt, wird die DSGVO-Compliance dieser Dienstleister nach dem Brexit neu prüfen müssen. Was das für die Beschaffung bedeutet: Anbieter-Diversifizierung in Richtung europäischer Anbieter ist eine Strategie, die Brexit-Risiken reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-brexit-für-eidas-bedeutet"&gt;Was Brexit für
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32014R0910"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
eIDAS
&lt;/a&gt; bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;eIDAS ermöglicht grenzüberschreitende digitale Identifikation in der EU. Was der Brexit bedeutet: Britische digitale Identitäten fallen nach dem Austritt aus dem eIDAS-Rahmen, sofern kein gesondertes Abkommen getroffen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für deutsche Verwaltungsdigitalisierung bedeutet: Britische Bürger:innen, die in Deutschland Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen, werden nach dem Brexit möglicherweise keinen eIDAS-basierten Zugang mehr haben. Das betrifft eine relevante Gruppe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die Planung digitaler Dienste bedeutet: Szenarien, die europäische Interoperabilität voraussetzen, sollten den Brexit als Planungsvariable einschließen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-der-brexit-als-argument-für-europäische-digitale-infrastruktur-leistet"&gt;Was der Brexit als Argument für europäische digitale Infrastruktur leistet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was der Brexit unbeabsichtigt stärkt: das Argument für eine eigenständige europäische digitale Infrastruktur. Was passiert, wenn ein großes EU-Land austritt und dabei digitale Plattformen mitnimmt, die EU-weit genutzt wurden, zeigt die Abhängigkeit von nationalen oder nicht-europäischen Infrastrukturen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die Verwaltungsdigitalisierung bedeutet: Die Stärkung europäischer Cloud-Infrastruktur, europäischer Identitätslösungen und europäischer Datenräume ist keine abstrakte Digitalsouveränitätsdebatte. Sie ist eine praktische Resilienzfrage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Deutschland und die verbliebenen EU-27 in den nächsten Jahren tun können: in europäische digitale Infrastruktur investieren, die nicht von einzelnen Mitgliedstaaten abhängt und nicht von außereuropäischen Anbietern kontrolliert wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die Brexit-Auswirkungen für Ihre digitale Verwaltungsstrategie einordnen wollen: Eine Nachricht über das Kontaktformular unten genügt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>DSGVO in Kraft. Was zwei Jahre Übergangszeit bedeuten. – März 2016 im E-Government-Rückblick.</title><link>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-03-monatsrueckblick/</link><pubDate>Thu, 31 Mar 2016 20:00:00 +0200</pubDate><guid>https://dr-christian-knebel.de/posts/2016-03-monatsrueckblick/</guid><description>&lt;p&gt;Im April wird die
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
Datenschutz-Grundverordnung
&lt;/a&gt; im EU-Amtsblatt veröffentlicht, im Mai tritt sie in Kraft. Was das für Behörden bedeutet: zwei Jahre Übergangszeit, bis die
&lt;a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679"
target="_blank" rel="noopener noreferrer"
&gt;
DSGVO
&lt;/a&gt; am 25. Mai 2018 anwendbar wird. Zwei Jahre klingen lang. Sie sind es nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-dsgvo-für-öffentliche-verwaltungen-verändert"&gt;Was die DSGVO für öffentliche Verwaltungen verändert&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die DSGVO ist kein vollständiger Neuanfang. Was sie für öffentliche Verwaltungen ändert, baut auf dem bestehenden Datenschutzrecht auf. Was sie hinzufügt: strengere Dokumentationspflichten, neue Betroffenenrechte, verschärfte Anforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen, und Datenschutz-Folgenabschätzungen für risikoreiche Verarbeitungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für Verwaltungen bedeutet, die heute bereits datenschutzkonform arbeiten: der Aufwand für die Umstellung ist überschaubar. Was für Verwaltungen gilt, deren Datenschutzdokumentation lückenhaft ist: zwei Jahre sind wenig, wenn man von vorne beginnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die DSGVO explizit vorsieht und was für die Verwaltungsdigitalisierung relevant ist: Privacy by Design und Privacy by Default. Datenschutz muss in neue Systeme eingebaut werden, nicht nachträglich. Wer 2018 digitale Dienste einführen will, muss sie mit DSGVO-Anforderungen entwickeln.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-dsgvo-für-die-architektur-digitaler-verwaltungsdienste-bedeutet"&gt;Was die DSGVO für die Architektur digitaler Verwaltungsdienste bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was die DSGVO für die technische Architektur erzwingt: Datensparsamkeit, Zweckbindung, und die Fähigkeit, Auskunfts- und Löschanfragen zu bearbeiten. Was das in der Systemarchitektur bedeutet: Daten müssen auffindbar, kategorisiert und löschbar sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Systeme, die Daten in Silos verwalten, ohne Möglichkeit zur strukturierten Auskunft, sind DSGVO-Problemfälle. Was das für laufende und geplante Digitalisierungsprojekte bedeutet: Datenschutzanforderungen müssen in der Konzeptionsphase verankert werden, nicht nach dem Go-live.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was konkret vorbereitet werden sollte: für alle Datenverarbeitungen, die nach Mai 2018 laufen werden, jetzt Bestandsaufnahmen machen. Was wird verarbeitet? Auf welcher Rechtsgrundlage? Wie lange? Wer hat Zugriff? Diese Fragen zu beantworten, braucht Zeit, die jetzt noch vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-die-dsgvo-für-die-föderale-digitalisierung-bedeutet"&gt;Was die DSGVO für die föderale Digitalisierung bedeutet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was die DSGVO in einem föderalen Kontext besonders relevant macht: Wenn 16 Länder und Tausende Kommunen digitale Dienste entwickeln und betreiben, muss der Datenschutzrahmen konsistent sein. Was die DSGVO liefert: genau das, einen einheitlichen europäischen Rahmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das für die Entwicklung von EfA-Diensten bedeutet: Ein Dienst, der in Land A DSGVO-konform entwickelt wurde, kann grundsätzlich auch in Land B betrieben werden, ohne das komplette Datenschutzkonzept neu zu erstellen. Das ist ein Vorteil des Nachnutzungsmodells, der in der Diskussion über EfA selten erwähnt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die zwei Jahre bis zur Anwendbarkeit leisten können: alle neuen Digitalisierungsprojekte von Anfang an DSGVO-konform konzipieren, und die Altbestände systematisch überprüfen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="hat-sie-das-thema-interessiert"&gt;Hat Sie das Thema interessiert?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie die DSGVO-Vorbereitung für Ihre Behörde strategisch angehen wollen: Das Kontaktformular unten ist der direkteste Weg.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>