Beratung für eine zukunftsfähige digitale Verwaltung
Ich berate auf beiden Seiten des Tisches: Auftraggeber, die Open Source und digitale Souveränität umsetzen wollen, und Anbieter, die im öffentlichen Markt wachsen wollen.
- Für Verwaltungen – Open-Source-Strategie, unabhängige Evaluation und Vergabe für Bund, Länder und Kommunen.
- Für öffentliche IT-Dienstleister – Open Source als Betriebsmodell, Portfolio-Strategie Souveränität, Ökosystem-Kooperationen.
- Für GovTech-Startups – Public-Sector-Readiness, Markteintritt, Vergabe und Konsortien.
- Für E-Government-Anbieter – Positionierung im Souveränitätsmarkt, Markteinstieg, Marktzugang.
- Für Investoren – kommerzielle Due Diligence, Markt- und Timing-Einschätzung, Portfolio-Support.
Meine Perspektive kommt nicht aus der Theorie, sondern aus über 200 Projekten und 16 Jahren als Unternehmer in genau diesem Markt. Ich kenne die Sprache der CIO-Ebene, die Logik des Vergaberechts und die Kultur der Open-Source-Communities gleichermaßen – und berate unabhängig, ohne eigenes Produkt- oder Lizenzinteresse.
Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie hingehören, oder Ihr Thema quer zu diesen fünf Seiten liegt: Schreiben Sie mir einfach, dann sortieren wir das gemeinsam.
Aktuelle Blogbeiträge
Tiefenblick: Wenn der Berater zum Vertriebskanal wird; und "Abhängigkeit" verkauft.
Wie die KI-Partnerwelle von Anthropic und OpenAI die IT-Beratung neu verdrahtet, und was das für Verwaltungen bedeutet, die auf Souveränität setzen wollen. Erste Ausgabe von Tiefenblick, der monatlichen Schwerpunktanalyse zu Marktbewegungen mit Bezug zur Verwaltungsdigitalisierung. „adesso wird Partner von Anthropic und skaliert agentenbasiertes Software-Engineering für seine Kunden." So der Titel der Meldung im August 2026 ( adesso ). Der Titel sagt es bereits selbst: für seine Kunden, nicht nur für die eigene Belegschaft. Klingt trotzdem nach einer von hunderten Partner-Pressemitteilungen, die jede Woche irgendwo erscheinen.
Einmal sterben, dauerhaft sparen. August 2026 im E-Government-Rückblick.
Der Bundestag ist seit der Sitzungswoche vom 6. bis 10. Juli in der Sommerpause, zurück ist er erst im September. Auch das Kabinett tagte erst am 25. und 26. August wieder, zur ersten Klausur “nach der Sommerpause” ( taz.de ; Bundesregierung ). Aufgefallen ist mir dieses Jahr trotzdem das Gegenteil von Stille: Am 31. Juli ein Bundesrechnungshofbericht zum Deutschland-Stack, am 21. August eine vom IT-Planungsrat beauftragte Standardstudie, am 25./26. August die Klausur selbst, am 31. August ein offener Brief des Databund, alle vier zum selben Grundproblem.
KI-Kennzeichnung in Behörden und Politik: Was ab dem 2. August gilt und was nur behauptet wird
Im Juni hat „Die Zeit" die Texte von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger durch eine Analysesoftware geschickt. Ein Gastbeitrag im „Handelsblatt" vom April stammte demnach fast vollständig von einer KI, ein Text in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom März überwiegend, eine Rede vor dem Atlantic Council im Juli 2025 komplett. Auch in mehreren Bundestagsreden fand die Software deutliche Spuren. Die Redaktionen wussten davon nichts, wie das Digitalministerium später bestätigte . Man lege über KI eben nicht anders Rechenschaft ab als über eine Textverarbeitung.
Zweimal weg in fünf Tagen. Juli 2026 im E-Government-Rückblick.
Ich habe beide Ausfälle verpasst. Am 25. Juli war ChatGPT für Stunden weltweit nicht erreichbar, samt der Coding-Plattform Codex ( BleepingComputer ). Vier Tage später antwortete Claude über mehrere Modelle hinweg nur noch mit „529 Overloaded“, auch über die Schnittstelle ( BleepingComputer ). Ich war im Urlaub und habe von beidem erst hinterher erfahren. Das ist, ehrlich gesagt, der interessantere Teil. Es war Juli, halbe Republik im Urlaub, und zwei Totalausfälle der beiden größten Anbieter innerhalb von fünf Tagen sind fast unbemerkt durchgelaufen. Nicht weil sie harmlos waren. Sondern weil bei den meisten von uns noch nichts drangehangen hat, das nicht warten konnte.
Pflicht von oben, Rechnung von unten. Juni 2026 im E-Government-Rückblick.
Der IT-Planungsrat hat im Juni geliefert, woran er sich jahrelang die Zähne ausgebissen hat. Bund und Länder haben am 17. Juni in Frankfurt beschlossen, dass fünf Komponenten des Deutschland-Stacks verpflichtend werden und der Bund Entwicklung und Betrieb finanziert ( IT-Planungsrat ). Staatssekretär Markus Richter, dieses Jahr Vorsitzender des Gremiums, sagt, der Stack nehme konkrete Formen an, Finanzierungs- und Umsetzungsfragen seien geklärt. Im selben Monat legt der Bundesrechnungshof einen Bericht vor, der zeigt, woran solche Beschlüsse sonst zerschellen. Und auf dem Zukunftskongress in Berlin wurde über all das geredet, als wäre Geld das kleinste Problem.